Äschli 2018

Ein unvergesslicher Tag für Hauptmann Alessio Scherrer

Pünktlich um 4:00 Uhr knallte es aus der Kanone und die Tagwache startete ihren Zug durch den Flecken Elgg. Kein Licht war zu sehen, nur die Petrollampen leuchteten den Tambouren und Pfeifer.

Gestärkt nach dem z'Morgen für Tambouren und Pfeifer im Werkgebäude versammelte sich die Kompanie beim Torweier. Der Kanonenschuss und die Sammlung durch die Tambouren läutete den Äschli Umzug ein. Vom Oberleutnant angeführt marschierte die Kompanie zum Hauptquartier, in welchem der Hauptmann mit Fahne abgeholt wurde.

Es ging dann zum Schmied Bosshard, bei welchem die Kleinsten einen "Schüblig" erhielten. Nach einer weiteren Dorfrunde konnten warme Wienerli zum z'Nüni im Werkgebäude genossen werden.

Um 10:00 Uhr wurden die Züri-Elgger am Bahnhof abgeholt und gebührend begrüsst.

Während dieser Zeit schossen die Mädchen Luftgewehr in der alten EW-Scheune. Es ist schön, wie viele Mädchen den Weg in die EW-Scheune finden. Es wurde wie gewohnt sehr gut geschossen. Zur Rangliste
Vom Familienverein Elgg wurde für die Jüngeren ein Büchsenwerfen organisiert. Leider wurde dies nur sehr spärlich wahrgenommen.

Nach dem Marsch der Kompanie durch Neu-Elgg und einer kleinen Stärkung ging es wieder die Bahnhofstrasse auf zum Hauptquartier und in die wohlverdiente Mittagspause.

Nach der Mittagspause war es dann für den Hauptmann Alessio Scherrer so weit. Er hielt gekonnt seine Rede aus dem Fenster des Hauptquartiers zu seiner Kompanie und der Bevölkerung.

In der grossen Pause der Kompanie fand die GV der Aschermittwoch Gesellschaft statt. Diese wurde nach dem ersten Präsidial Jahr von Präsident Toni Rebsamen geführt. Wie wenn Toni das Amt des Präsidenten schon immer gehabt hätte, fürte er gekonnt durch die GV.

Im Anschluss an die GV wurde das Absenden des Mädchenschiessen durch geführt. Danach war der grosse Moment für die Kompanie. Zur Soldverteilung meldeten sich alle einzeln beim Hauptmann für die Übergabe des Soldsäckli an.

Eine letzte Dorfrunde beendete dann den Äschli für die Kompanie.
Für das Kader stand noch einen letzten Auftritt bevor, der Zapfenstreich. Dieser wurde von Tambouren und Spiel begleitet. Mit dem Zapfenstreich ging ein unvergesslicher Tag für alle zu neige.

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